G'schichtln

A G'schichtl kann im Wienerischen einiges sein, zum einen G'schichtl druck'n, also eine Flunkerei los werden die aber immer doch einen Kern Wahrheit in sich birgt, oft auch nur wahre Begebenheiten humoristisch und ein bisserl überzeichnet darstellt.

A G'schichtl, kann aber auch was anderes sein und darum soll es hier gehen: Geschichten, Erzählungen zumeist aus der Vergangenheit, der älteren oder jüngeren, einfach ein Festhalten von Erlebnissen gespickt mit Eindrücken. Dankenswerterweise haben sich einige Leit'ln g'fundn, dir mir G'schichtln schicken, z.B. die Lias aus einer FB Gruppe und es gibt immer wieder welche,m die mir ihre G'schicteln zu Kaisermühlen erzählen - Gott sei Dank.

Durchstöbern sie einfach die einzelnen Artikeln.

 

Danke an Mag. Klima, unserem Pfarrer für die wunderbare Möglichkeit den Vortrag in seinem Haus, der Basilika, halten zu dürfen, Danke an alle Unterstützer, aber vor allem Danke an alle die gekommen sind, ich war und bin überwältigt über eine volle Kirhce. Nie hätte ich das für möglich gehalten.

Danke auch an die Sponsoren für unser Buch - Blaguss Reisen, M.I.T. Edlinger, Salon Eva, Soravia Gruppe, S+B Gruppe - Danke an Ossi für viele der Fotos und alle adneren die uns helfen und geholfen haben und last, but not least Danke an meinen Freund Hans Schwödt, ohne dessen unermüdlichen Recherchen das alles niemals möglich gewesen wäre.

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Rieder WalterWalter Rieder war ein Urkaisermühlner mit ganzem, Herzen, hat sehr viel für die Naturfreunde getan, die Homepage, die Kulturaktivitäten und auch und auch wunderbare Texte über Kaisermühlen geschrieben. Seine liebe Frau Monika, hat mir erlaubt hier, in Memoriam an Walter, seine Geschichten zu veröffentlichen, die auch auf der Naturfreunde Seite verfügbar sind. Im folgenden ein kurzer Auszug aus dem Text und dann der Link zu seinen Geschichten, einfach viel zu lange um es online zu stellen, das muss man aufs Nachtkasterl legen und immer wieder drinnen blättern.

 

Kennen Sie Kaisermühlen?

Ja – doch, werden sie sagen. Ist das nicht der Stadtteil über der Donau, daher auch sein Name „Transdanubien” – wie man so sagt? Dort wo die Hochhäuser nur so aus dem Boden sprießen und der Donauturm steht? Damit haben sie im Grunde recht – oder auch nicht – oder nur teilweise.
Es stimmt schon, dass momentan in Kaisermühlen ein gewaltiger Bauboom stattfindet, der das Antlitz dieses Viertels total verändert. Ob wirklich zum Guten – wer weiß? Ich bin da eher ein Skeptiker, der lieber abwartet, was die neuen Entwicklungen bringen. Vielleicht hat diese Bautätigkeit ja doch auch ihre guten Seiten. Eines aber geht leider unwiderruflich verloren, der verträumte, fast ländliche Charakter unseres Grätzels, der viel von seinem Charme ausmachte. Beton kann Grün eben nicht ersetzen.

Hier seine wunderbaren G'schichten

1513236 706982239319739 1696690833 nIch bin im 10en Hieb geboren und aufgewachsen. Meine Kindheit und meine Jugend hatte ich im Böhmischen Prater verbracht. Ich hatte dort als Jugendlicher immer etwas dazuverdienen können in dem ich bei den Kettenfliegern und beim Kinder-Ringelspiel arbeitete.

Mein Motto hatte immer gelautet....im 10en geboren, im 10en aufgewachsen und im 10en werde ich auch sterben. Was anderes kam für mich nicht in Frage.......

Aber es kam dann doch anders...................

Weiterlesen: Wie ich zum Kaisermühlner wurde

1900 Schiffmühlenstrasse SüdostenIch, aufgewachsen auf der Glasscherb'minsel, also im 20. Hieb, mit 12 in den 2. Hieb übersiedelt, hatte irgendwann die Sehnsucht nach der eigenen Wohnung. Eigentlich nicht so ganz klar wohin, nur alles Südliche – das hat bei mir beim Donaukanal angefangen, schied aus, quasi feindliches Ausland für einen wie mich, hab ich halt mal nach Baustellen gesucht.
Im Sommer, wieder unterwegs baden, die Baustelle der Donauinsel, fertig war die noch lange nicht, war mir zuwider, also ans Kaiserwasser und danach auf ein Bier zum Mondscheinwirt. Ja, einige verleugnen das, wo heute das Arcotel steht war auch schon früher ein Wirtshaus, ein gemütlicheres und niedriges, aber eben ein Wirtshaus.

Weiterlesen: Schiffmühlenstrasse 99 - der Anfang

2008 Schiffmühlenstrasse 53Damals, es war 1986, bekam mein älterer Bruder eine Wohnung in Wien. In der großen Stadt, denn wir sind in einem kleinen Ort in Niederösterreich aufgewachsen. Wie aufregend! Die Wohnung befand sich im 22. Bezirk, in Kaisermühlen, das jedem von uns unbekannt war.
Damals war Kaisermühlen ja noch ganz anders als heute, sehr idyllisch, sehr ruhig und niemand wollte davon was wissen. Umso besser, hatte man wenigstens seine Ruhe, es war so eine Art Geheimtipp.
Die Wohnung befand sich im ersten Stock und bestand aus einem Wohnzimmer, Küche, Vorzimmer, Kabinett und Badezimmer, das WC am Gang teilten sich jeweils zwei Wohnungsparteien. Natürlich gab es auch eine Bassena in jedem Stockwerk.

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